Vernichtungsschnellbohrgerät (MFRD)

Das Vernichtungsschnellbohrgerät (MFRD) ist ein System , das dazu bestimmt ist, schnell Hindernisse zu errichten durch Zerstörung (Straßen, Schienenwege, Brücken etc.) oder Versperren (Erdrutsch von Wällen etc.) mittels einer kalibrierten Last, die in einem mechanisch hergestellten Bohrloch plaziert wird.


Vernichtungsschnellbohrgerät (MFRD)
Besatzung
  • 1 Fahrer
  • 1 Bediener
Leistung
  • Das MFRD umfasst einen Schwenkmast, der entweder einen Hammer (homogener Grund) oder einen Erdbohrer (heterogener Grund) aufnehmen kann sowie einen Luftkompressor
  • Er stellt sich in Position, arbeitet in 5 Min. und bohrt auf 6 m Tiefe in 30 Min.
  • Das Gewicht zum Bohren kann auch mit dem Erdbohrhammer verwendet werden
  • Ein Satz umfasst drei Bohrhammer auf regelbarem Stativ zum guten Positionieren der Last
  • Eine Kampfgruppe setzt einen Satz von drei Ladungen in 15 Min.
  • Die Neigung der Bohrung findet in 15°-Schritten statt
  • Eine Bohrlast (50 kg) ist in vier zylindrischen Behältern verpackt, von denen einer die Zündungseinrichtung erhält
  • Die Installation eines Sprenglochs, geladen und betriebsbereit gemacht von zwei Männern in 10 Min. ermöglicht es, in mittlerem Gelände einen Granattrichter von 6 bis 8 m Durchmesser und von 350 m Tiefe zustande zu bringen, dessen Innenwände eine Neigung von 40 bis 60 % aufweisen und so einen Panzer aufhalten können
  • Eine Kampfgruppe erstellt in 1 bis 2 h ein Hindernis von 18 x 6 m durch den Einsatz von drei Sprenglöchern