Das 2ème REG ist 920 Mann stark, aufgeteilt in sechs Kompanien, davon drei Kampfkompanien, eine Unterstützungskompanie, eine Kommando- und Logistikkompanie und eine Basis- und Instruktionskompanie.
Die drei Kampfkompanien besitzen einen Personalbestand von annähernd 130 Legionären, denn die Sektionen sind neuerdings dreigeteilt. Voll tauglich für den Kampf in Stadtgebiet, verstärken die Einheiten unaufhörlich ihr Fachwissen bzgl. Direkter Unterstützung im Kampf in einer Umgebung verschiedener Truppengattungen.
Alle pionierspezifischen und gebirgstauglichen Hilfsmittel sind zusammengefasst in der Unterstützungskompanie. Diese ist auf klassische Weise zusammengesetzt aus den Sektionen Geländeorganisation (OT), Hindernisse (OBS), Aufstellungshilfe (SAD) und natürlich Überwindung (MLF). Zu ihr gehört auch die Sektion Gebirgsausrüstung (SEM), einzigartig im ganzen Heer. Tatsächlich garantiert sie die Bewegungsfreiheit der Brigade und ihre Fähigkeit, unter extremsten Bedingungen Zurückdrängungsaktionen in die Wege zu leiten.
Das Regiment zählt in seinen Reihen eine Spezialkommandogruppe (GRH2), die auf einsatztaugliches Auskundschaften spezialisiert ist. Ihre Mitglieder, alle nach spezifischen Kriterien ausgewählt, sind selbstverständlich höchst qualifizierte Gebirgssoldaten, aber gleichzeitig auch Spezialisten im Gebrauch von unterschiedlichsten Aktionstechniken in der Tiefe, von offensiver Infiltration per Kajak bis zur Exfiltration unter Deckmantel per Paraglider. Taucher des DINOPS (détachement d’intervention nautique opérationnel) udn die regionale Explosivstoff-Einsatztruppe (GRIN), Experten im Erkennen und Neutralisieren von Minen und Fallen, komplettieren die Spezialteams des Korps. Die Pioniersektion von Canjuers stellt eine weitere Besonderheit des Regiments dar. Abgestellt für die Campgruppe, nimmt sie aktiv an der Instandsetzung der Infrastruktur und selbstverständlich an der Schaffung oder Ausbesserung der Straßen im Militärgebiet teil.





